Sie haben noch Fragen?

Welche Kosten fallen für Ihre Tätigkeit an?

Für die kostenlose und unverbindliche Erstberatung in Verkehrsstraf-und Bußgeldsachen fallen für Sie keine Kosten an. Erst wenn Sie mich nach der kostenlosen Erstberatung beauftragen, fallen Kosten an.

Wenn Sie eine Rechtsschutzversicherung haben, übernimmt diese Ihre Anwalts- und Gerichtskosten, ggfs. auch die Kosten für ein Geschwindigkeitsmessgutachten. Die Kostenübernahme bei Ihrer Rechtsschutzversicherung frage ich kostenlos für Sie an.

Sie haben grundsätzliche die freie Anwaltswahl, Sie sind also nicht verpflichtet, den Rechtsanwalt zu beauftragen, den Ihre Rechtsschutzversicherung Ihnen empfiehlt. Ich kann bei allen Rechtsschutzversicherungen meine Rechtsanwaltsgebühren abrechnen.

Sofern Sie keine Rechtsschutzversicherung haben, berate ich Sie gern vorab kostenlos und unverbindlich über die anfallenden Kosten, die für meine weiterführende, anwaltliche Vertretung entstehen.

 

Mir wurde ein Bußgeldbescheid zugestellt, wie lange habe ich Zeit um Einspruch einzulegen?

Der Einspruch muss innerhalb von zwei Wochen ab Zustellung des Bußgeldbescheides erfolgen. In der Regel wird der Bußgeldbescheid durch Einwurf per Postzustellungsurkunde (gelber Briefumschlag) in dem Briefkasten zugestellt. Entscheidend für den Beginn der zweiwöchigen Einspruchsfrist ist das von dem Zusteller eingetragene Datum auf dem Briefumschlag.

 

Lohnt sich ein Einspruch gegen den Bußgeldbescheid überhaupt?

Zur Verkehrsüberwachung werden in der Regel hochkomplexe Messgeräte eingesetzt, die störanfällig – und für die Messbeamten kompliziert zu bedienen sind. Hinzu kommen mögliche Verfahrensfehler der Bußgeldbehörden.

Häufig sind auch undeutliche Blitzerfotos die Ursache für falsche Beschuldigungen.

Ist der Fahrer auf dem Blitzerfoto nicht zu erkennen, wird das Verfahren regelmäßig eingestellt.
Erfahrungsgemäß lohnt es sich, den Bußgeldbescheid auf Fehler überprüfen zu lassen, insbesondere dann, wenn Sie beruflich oder privat auf Ihren Führerschein angewiesen sind.
Unsere Empfehlung: Lassen Sie schwerwiegende Verkehrsverstöße, die Punkte in Flensburg oder sogar ein Fahrverbot nach sich ziehen, unbedingt von uns überprüfen.

 

Kann ich meine Bußgeldakte selber anfordern?

Nein, nur einem zugelassenen Rechtsanwalt ist es möglich die Bußgeldakte zur Einsichtnahme bei der zuständigen Behörde anzufordern und die Beweismittel zu prüfen bzw. von einem Sachverständigen für Verkehrsmesstechnik prüfen zu lassen. Dazu benötigt der Anwalt eine Vollmacht von dem Betroffenen.

 

Mir ist ein Anhörungsbogen zugeschickt worden, soll ich innerhalb einer Woche auf diesen antworten?

Nein das sollten Sie nicht. Sie sollten in der Regel gar nicht darauf antworten, sondern den Anhörungsbogen an mich übersenden, damit ich Ihnen konkret mitteilen kann, was in Ihren Falle das sinnvollste ist.

Nur die Einsicht in Ihre Bußgeldakte kann hier für Klarheit sorgen.
Die im Anhörungsbogen zumeist gesetzte Frist von einer Woche zur Abgabe einer Stellungnahme können Sie ohne Bedenken überziehen. Sie haben auch noch nach Ablauf der Wochenfrist die Möglichkeit sich zu dem erhobenen Tatvorwurf zu äußern, wenn sich dies später (nach Akteneinsicht) als sinnvoll darstellen sollte.

 

An meine Firma ist ein Zeugenfragebogen geschickt worden, wie soll ich mich jetzt verhalten?

Ist die Identität eines Fahrzeugführers unklar, verschickt die Bußgeldbehörde einen Zeugenfragebogen an den Halter des Fahrzeugs. Handelt es sich bei dem Fahrzeug um einen Firmenwagen und ist der Halter eine juristische Person, also z.B. eine GmbH oder AG so erhält diese oft auch den Zeugenfragebogen, ohne dass deren gesetzlicher Vertreter angeschrieben wird. Die juristische Person selbst ist nicht verpflichtet Angaben zum Fahrer zu machen.

Wird hingegen deren gesetzlicher Vertreter mit dem Zeugenfragebogen angeschrieben, so besteht eine Auskunftspflicht, es sei denn, es handelt sich bei dem Fahrer zum Beispiel um den Ehegatten oder einen anderen nahen Verwandten.

Ein häufiger Fehler im Umgang mit den Zeugenfragebögen in Firmen ist, dass die Zeugenfragebögen zum Ausfüllen sofort an den Fahrzeugführer übergeben werden, so dass dieser sich oft als Fahrer bei der Behörde anzeigt.

Der Fahrzeugführer verzichtet damit auf sein Zeugnisverweigerungsrecht.

Zeigt der Fahrer sich hingegen nicht bei der Behörde an, riskiert die Firma eine kostenpflichtige Fahrtenbuchauflage:

Deshalb sollten Sie den Zeugenfragebogen an mich übersenden, damit ich Ihnen raten kann, was in Ihrem konkreten Fall am sinnvollsten wäre.